Auf den Primitivo wurde man in Europa erst aufmerksam, nachdem die Vermutung im Raum stand, dass der vielgerühmte kalifornische Zinfandel von dieser Rebsorte abstammt. Diese Vermutung hat sich zwar nicht bestätigt, aber geschmacklich sind sie sich durchaus ähnlich. Dabei ist der Primitivo in Apulien schon viel länger beheimatet und hat in der Region Manduria sogar eine eigene DOC.
Würzige, intensive Nase, kombiniert mit aromatischen, dunkle Beeren. Am Gaumen eine unglaublich weiche, schon fast süße Fruchtnote, aber diese wird von einer kraftvollen Struktur sauber in Zaum gehalten. Immer noch sehr weich und gehaltvoll, aber viel besser strukturiert und ausgewogener, als der Vorgänger. Ein gewaltiger Qualitätssprung!
Optimaler Genuss: sofort bis 2008
Michael Liebert: 94 Punkte (Preis/Genuss-Wertung)
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