Geben wir es doch zu, wir sind immer wieder auf der Suche nach der kleinen, aber feinen Trattoria, in der man ein solide, bodenständig Küche in einem unkomplizierten, aber netten Rahmen genießen kann und das möglichst noch, ohne dabei das Sparbuch plündern zu müssen. Ab und an, wenn man durch ein kleines Städtchen und eines der zahlreichen Dörfer des italienischen Hinterlandes streift, entdeckt man auch so ein Kleinod. Ein Glücksgefühl! Die Nonna steht in der Küche und läßt sich ihre alten überlieferten Rezepte nicht ausreden, während draußen der Sohn oder die Tochter auch noch eine ganz spezielle Weinempfehlung für uns parat hat…
Aber auch in Italien ist inzwischen vieler Orts Fast Food angesagt. Eigentlich ja auch kein Wunder, wenn der Großteil der Italienurlauber die italienische Küche auf Pizza und Pasta reduzieren. Bei der Pasta wiederum kennen viele deutsche Urlauber wohl auch nur zwei oder drei Sorten. Dabei gibt es eigentlich keine italienische, sondern nur die Piemonteser, die apulische oder die toskanische Küche. Wobei in Siena oder Florenz schon wieder andere Speisen auf den Tisch kommen wie im Chianti Classico oder in der Maremma. Somit gar nicht so einfach, aber eben auch wunderschön, weil man alle paar Kilometer wieder aufs Neue überrascht wird und auf Entdeckungstour gehen kann.
Und hier kommt Slow Food mit Ihrem Führer durch die italienische Küche ins Spiel. In diesem Buch geht es nicht um die besten Köche des Landes, sondern es geht um die vielen kleinen Entdeckungen. Um die kleine Trattoria für die Nachbarschaft, die Osteria, die Weinbar und all die Anlaufstellen für den kleinen oder großen Hunger, der einem den Urlaub in Italien versüßt und von dem wir träumen.
1700 Adressen wurden für die neue Ausgabe zusammengetragen. Der Führer ist wieder komplett überarbeitet und neu recherchiert. Es ist ein einzigartiger kulinarischer Reiseführer und idealer Begleiter, um die echte italienische Regionalküche und Lebensart in Osterien, Trattorien, Enotecas, familiären Restaurant und Weinbars im Sinne der Slow Food-Philosophie zu entdecken. Die erste Ausgabe des Osterie d’Italia erschien 1991, und schon damals trug die italienische Ausgabe den vorausschauenden Untertitel ‘Leitfaden zum guten italienischen Essen’.
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