Die meisten deutschen Weintrinker wissen zwar nicht wie ein Galioppo schmeckt und bringen Kalabrien nicht unbedingt mit Wein in Verbindung, aber wenn der Name Librandi fällt, dann heißt es: „Ja, den kenne ich!“ Also hier ein reinsortiger Galioppo, eine Rebsorte, die vermutlich auf die alten Griechen zurückgeht und nur noch in Kalabrien angebaut wird. Und eben ein echter Librandi.
Wieder diese typische hellrote Farbe und dazu die verspielt würzige Nase. Am Gaumen verblüfft die ungemein, weiche, geschmeidige Art und auch hier wieder diese Aromatik aus süßen Gewürzen und hellen Früchten. Ein sehr zugänglicher Wein, der bereits jetzt trinkreif ist, aber über erstaunliches Lagerpotential verfügt. Ein toller Wein für den nächsten Grillabend!
Optimaler Genuss: jetzt – 2010
Michael Liebert: 93 Punkte (Preis/Genuss-Wertung)
Ähnliche Artikel:
Librandi – Cirò Rosso 2004 Die meisten deutschen Weintrinker wissen zwar nicht wie ein Galioppo schmeckt und bringen Kalabrien nicht...
Librandi – Cirò Rosso 2006 Galioppo ist eine der alten Rebsorten des italienischen Südens. Wahrscheinlich wird sie schon seit den...
Librandi – Ciro Rosato 2005 Auch beim Rosato greifen die Librandis auf die einheimische Galioppo zurück und keltern aus dieser...
Librandi – Ciro Bianco 2005 Kalabrien hat, zusammen mit Sizilien, die längste Weinbautradition in Italien und doch spricht man heute...



