Italien : Spanien – ein spannender Kampf um mehr Trinkspaß
25. Juli 2009 | Von Michael Liebert | Kategorie: News - italienische Weine, News - spanische WeineEs waren etliche Weine aus Italien bzw. aus Spanien und dazu Piraten aus Ungarn und aus Frankreich. Am Ende des Abends hatten wir drei Weine aus drei Ländern mit einem erstklassigen Preis-Genuss-Verhältnis selektiert und den spannenden Zweikampf eines 3-Gläser aus Süditalien mit einer Neuentdeckung aus Andalusien.
Hier die wichtigen Weine des Abends:
Nino Franco – Prosecco Spumante Brut 2008 Rive di San Floriano
Ein erstklassiger Prosecco aus einer Einzellage! Hier die Verkostungsnotiz
Barbazul 2007
Die beiden großen Brüder gelten zu Recht als die besten Weine der Region, aber mit der neuen Einstiegsqualität hat man unglaublich viel Trinkspaß für wenig Geld in die Flasche gebracht. Die Basis bildet die regionale Rebsorte Tinta di Rota, ergänzt durch Syrah und Merlot. Ungemein fruchtbetont, kraftvoll, aber eben auch mit einer saftigen Frische. Bei Vinopolis für 8,70 € im webshop entdeckt. www.vinopolis.de
Hier eine ausführliche Verkostungsnotiz
Anarkos 2008
Ein kleiner Anarchist aus Apulien, aus den regionalen Rebsorten Negroamaro und Malvasia Nero. Ihn findet man im Angebot von Ronaldi für gerade 4,45 €.
Bei mir bekam er 100 Punkte für das Preis-Genuss-Verhältnis: “…Ein intensives, sehr saftiges, frisches Bouquet mit den Aromen von reifen Brombeeren, Heidelbeeren und ein wenig Pflaume. Am Gaumen ungemein fruchtbetont, aber dabei samtig weich, und mit einer herrlichen Saftigkeit unterlegt…”
Hier eine ausführliche Verkostungsnotiz
Cedrus 2006
Das Weingut Le Cedre von Pascal Verhaeghe ist den Insidern der Region ein Begriff. Mit seinem neuen Wein, ein fast reinsortiger Malbec wie seine großen Brüder auch, hat er einen tollen Einstiegswein geschaffen. Von ihm hab ich weder ein Foto noch eine ausführliche Weinbeschreibung, aber die findet man auf der Seite von Pinard de Picard. Dort kostet er 6,95 €
Nanfro – Nero d’Avola 2006
relativ leicht, würzig, viel Lakritz konnte er mit den drei anderen nicht mithalten…
di Majo Norante – Don Luigi 2006
Wieder absolut erstklassig! Ungemein fruchtbetont und dabei sehr saftig…
Hier die ausführliche Verkostungsnotiz
Huerta de Albala – Taberner 2005
die dichte Frucht ist eingebettet in feine Lakritz und Schokoladenoten. Kraftvoll und dicht und damit doch geschmeidig und vor allem vielschichtig und lang.
Die Verkostungsnotizen aller Weine von Huerta de Albala
Coto de Imaz – Rioja 1996 Gran Reserva
ein klassischer, bereits angenehm reifer Rioja und damit ein interessanter Vergleich dieses traditionellen Stils mit dem Wein davor.
portia – portia prima 2005 (Ribera del Duero)
reife, runde Beerenfrucht für die Nase, kraftvoll und weich am Gaumen, aber es fehlte die Eleganz und so war der Taberner 2005 der klare Sieger in dem Flight…
Huerta del Albala – BarbaRosa 2008
ein kraftvoller, fruchtbetonter Rosado, der den Abschluß bildete. Die ausführliche Verkostungsnotiz findet sich bei den Weinen von Huerta del Albala
Ein gelungener Abend und ein paar tolle Weine…
Ähnliche Artikel:
- Italien – die 10 einflussreichsten Wein-PersönlichkeitenDer Decanter, das wichtigste Weinmagazin in Großbritanien, hat sich in seiner Italien-Ausgabe 2010 Gedanken über...
- 3 Länder, 3 Händler, 3 TippsEs sind die drei größten Weinbauländer der Welt: Spanien, Italien und Frankreich. Und in jedem...
- Italien – das unbekannte Weinland Eine provokante Aussage! Italien ist eines der drei großen Weinländer der Welt und als...
- Vinitaly 2010 – Italien in der Krise?Die Messegesellschaft hat die üblichen Jubel-Nachrichten rausgeschickt. Am Ende waren es 152.000 Besucher und damit...
- Luca Maroni und seine besten Weine aus Italien in MünchenLuca Maroni präsentiert eine Auswahl an italienischen Weinen in München. Seine Auswahl! Er gilt als...
