Weinblogger – geben wir die richtigen Antworten?
Tom Wark von Fermentation, einem der wichtigen amerikanischen Weinblogger, wurden die Tage die Augen geöffnet. Ein Mitarbeiter von ASK.com hat ihm einen Einblick gewährt, welche Fragen die Leute zum Thema Wein auf der Plattform stellen. Wie ich meine erübrigt sich eine Übersetzung… Und es stellt sich die Frage, wie würde die Situation in Deutschland aussehen?
Hier die 10 häufigsten Fragen der Amerikaner zum Thema Wein auf ASK.com:
- How many calories are in a glass of wine?
- How do I make wine?
- What is port wine?
- How many bottles of wine are in a case?
- What is marsala wine?
- What wine goes best with chicken?
- Who is the god of wine?
- How long does wine last once opened?
- How do I remove red wine spills from carpet?
- What is the best way to open a bottle of wine?
Wein – welche Fragen stellen sich die deutschen Konsumenten?
Würden die Hitliste von Fragen in Deutschland soviel anders aussehen? Mal sehen, ob mir die Leute von ASK.com Deutschland ein Antwort auf meine Anfrage geben.
Weinblogger – leben wir in einem Elfenbeinturm?
Leben wir in einem Elfenbeinturm? Wie viele Menschen da draußen interessiert eigentlich was wir schreiben? Oder noch konkreter gefragt, wie viele Leser da draußen, verstehen überhaupt, was bzw. wie wir über Wein schreiben?
Sind die Verbraucher in Deutschland wirklich so viel informierter? Kommt der Otto-Normalverbraucher überhaupt auf die Idee uns zu lesen? Oder sind wir schlichtweg gar nicht in der Lage, solche Fragen aufzugreifen und zu beantworten?
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Lieber Michael!
Du wirfst da eine sehr wichtige Frage auf. Als einer, der sich selbst zu den Amateuer in der Weinwelt zählt, muss auch ich ständig Informationen wälzen, um die Hintergründe hinter vielen Stories in deutschen Weinblogs zu verstehen.
Wein ist eine fürchterlich komplexe Geschichte – aber nur dann, wenn man sie komplex macht. Und vielen Einsteigern wird der Zugang erschwert, weil man ihnen nicht die einfachsten Dinge voraus schickt, sondern auf einem Level postet, der bereits viel Vorkenntnis erfordert. Das kennt man aber auch aus vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen, etwa bei der klassischen Musik.
Deine Weintipps, da darf ich Dich beruhigen, taugen aber auch sehr gut für den Einsteiger, weil Du darin unprätentiös erzählst, wie der Wein auf Dich wirkt. Ohne Fachjargon, gerade aus und auf den Punkt. Auch auf vielen anderen Deiner Seiten habe ich Erklärungen gefunden, die mir geholfen haben, das Thema Wein besser zu verstehen.
Und es kommen immer mehr, die wie Du versuchen, das Thema Wein zu entmystifizieren und es klar und deutlich zu sagen.
Das heißt, immer mehr Blogger begeben sich aus ihrem Elfenbeinturm heraus auf die “Straße”. Es wird besser
Lieben Gruß, Andreas alias Der Weinfreak.