45 verschiedene, uralte Rebsorten in 237 Klone (genetisch unterschiedliche Spielarten) mit insgesamt etwa 1.185 Rebstöcke. Andreas Jung hat diese Vielfalt zusammengetragen, um die genetische Vielfalt der alten Rebsorten zu erhalten. Die Arbeit von vielen Jahren ist nun bedroht, da die aufwendige Pflege des Weinbergs nicht mehr gesichert ist.
Genetische Vielfalt versus Einheits-Rebsorten
Der Biologe Andreas Jung gilt als einer der führenden Rebsortenkundler. Vor kurzem hat der eine umfangreiche Studie über die rebgenetischen Ressourcen in Deutschland abgeschlossen. Sein Abschlussbericht wird allerdings bis heute von den staatlichen Auftraggebern unter Verschluss gehalten (Dem Rebenretter wird Maulkorb verpasst).
Ganz nebenbei hat er in einer privaten Initiative einen Weinberg mit alten Sorten angelegt. Dieser Weinberg wurde vom Frühjahrsfrost schwer geschädigt und jetzt ist diese Arbeit bedroht, wenn nicht kurzfristig die Summe von 1.500 Euro aufgebracht werden kann, um die Weinbergsarbeit bis in den Herbst sicher zu stellen. Das heißt, wenn sich 75 Weinfreunde finden, die mit je 20 Euro das Projekt unterstützen, geht es weiter… Ich bin dabei, wer sonst noch?
Andreas Jung – seine Spendenaufruf im Original
“Als ich 2002 meinen ersten alten Weinberg mit 34 Rebsorten an der Badischen Bergstraße kartierte, glaubte man an eine wissenschaftliche Sensation. Niemand hatte sich vorstellen können, dass man nach Reblaus-Krise und staatlicher Begrenzung der Pflanzgut-Erzeugung auf heute 26 klassische Rebsorten so einen Schatz an autochthonen Rebsorten und Klonen in uralten und trotz Reblaus wurzelechten Weinbergen hätte finden können…” (weiterlesen)
Ursprünglich veröffentlicht wurde der Spendenaufruf von Carsten Henn im Vinum Blog (Spendenaufruf “Deutscher Rebenschatz”)





Hallo Michael,
vielen Dank für die Veröffetnlichung des Spendenaufrufs. Man kann übrigens bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Einsicht in den Bericht von Andreas Jung fordern. Schließlich ist der mit Steuergeldern bezahlt und sehr wohl von öffentlichem Interesse.
Also: Nicht mundtot machen lassen!
Schönen Gruß!
Das Projekt ist gerettet, das Geld quasi schon auf dem Weg!
Hallo Dirk,
hast Du ein bisschen mehr Info?
Michael