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	<title>Kommentare zu: 100% Wein &#8211; Kritik, Lob, Anregungen</title>
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	<description>Tipps &#38; Infos zu italienischen Weinen, befreundeten deutschen Winzern, Spaniern und WeinWissen im allgemeinen...</description>
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		<title>Von: Guido Marquardt</title>
		<link>http://michael-liebert.de/weintipps/100-wein-kritik-lob-anregungen/comment-page-1/#comment-106</link>
		<dc:creator>Guido Marquardt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 17:15:51 +0000</pubDate>
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		<description>Dem Wunsch von Michael Liebert komme ich gern nach und stelle meinen Beitrag aus talk-about-wine auch hier zur Diskussion bzw. gebe ihn als Anregung für etwaige Optimierungen weiter:

------
- Dem Anschein nach bestand zunächst der Anspruch, das Thema nicht zu eindimensional zu betrachten; darauf deuteten sowohl die Vielzahl der Unterthemen hin als auch die Unterschiedlichkeit der Interviewpartner und der sachliche, unaufgeregte Grundton.

- Im Ergebnis ist diese Ambition aber im Keim erstickt worden, da zu Gunsten des Zeitrahmens und der leichten Verdaulichkeit auf jeweils sehr kurze Häppchen gesetzt wurde. Diese Häppchen schienen zwar wenige objektive Fehler zu enthalten, in der verkürzten Aussage steckten aber für ahnungslose Zuschauer Irrwege zu Fehlschlüssen und unzulässigen Vereinfachungen und für kenntnisreichere Zuschauer Enttäuschungen durch Belanglosigkeit. Erstes Beispiel: Ernst Loosen sollte den typischen Moselriesling beschreiben und formulierte, durchaus nicht zu forsch, die Eigenschaften eines leichten, restsüßen Kabinetts als EINE typische Ausprägung. Die möglicherweise folgenden Erläuterungen zu anderen typischen Formen fielen dann mutmaßlich dem Schnitt zum Opfer; lediglich ein unverbindlicher Satz zur Vielfalt blieb stehen. Zweites Beispiel: Es wurde (ich glaube, im Margarethenhof-Keller) über Restsüße gesprochen und wie gut diese dem Moselriesling stehe. Zoom auf ein spinnwebenbesetztes Weinregal. Off-Sprecher (sinngemäß): der Zucker tut dem Wein gut, er wird haltbarer, diese Weine können auch 100 Jahre alt werden. Dass wir dann aber sicherlich nicht mehr über restsüße Kabinette sprechen, sondern über Edelsüße (die in der ganzen Sendung nicht vorkamen), wurde wieder verschwiegen.

- Diese beiden Punkte zusammen machen für mich das Ärgernis aus: Einerseits ist weder der Ton polemisch noch eine parteiliche Absicht von vornherein erkennbar - andererseits ist die Hauptaussage der ganzen Sendung eben die: Moselriesling ist leicht, fruchtig, mineralisch, (rest)süß und trotzdem gaaanz vielfältig (einsetzbar). Das ist dann eben erstens etwas schief (wiel die Vielfalt z. B. nicht allein innerhalb dieses Stils entsteht) und zweitens leider doch auch tendenziös, weil man anscheinend bewusst alles unter den Tisch fallen ließ, was die Hauptaussage hätte stören können. Für die offensichtlich gewünschte Einfachheit der Aussage und die Zeitdauer der einzelnen Magazin-Häppchen hätte es keines derart großen Repertoires an Interviewpartnern, Experten etc. bedurft.

- Die Moderation jemandem vom Typ &quot;reiner Tor&quot; zu überlassen, ist ja durchaus einer der journalistisch möglichen Ansätze - die Moderatorin sozusagen als Stellvertreterin des uninformierstesten anzunehmenden Zuschauers. Bei den meisten Kochsendungen z. B. ist das gängige Praxis. Derart auf die Spitze getrieben wie in diesem Fall, wird das jedoch zum Ärgernis. Offen zu fragen ist eine Sache, dabei ständig zu lächeln wie eine Messehostess und zu kichern wie eine Mittelstufenschülerin im Aufklärungsunterricht, war mir ingesamt dann sozusagen zu restsüß.

- Als weiteres Beispiel für das verschenkte Potenzial in der Einbeziehung von Experten: Der Aromenbar-Unterbeitrag war durch den radikalen Zusammenschnitt total konfus. Anzusetzen mit vier Weinen, von denen dann nur einer getrunken wurde, und mit den Aromenfläschchen als Schulungs- und Kontrollwerkzeugen, um dann aber bei der thematisch nur lose verwandten Erkenntnis anzukommen, dass Geschmack und Süßeempfindungen auch von der Essensbegleitung abhingen (nota bene: Weintrauben und Oliven sind schon denkbar große Herausforderungen für jede Art von Weinbegleitung), hat mir nicht eingeleuchtet.

- Ein bisschen lustig fand ich noch Ernst Looses Auftritt mit Sakko im Weinberg; die Perlen(?)kette der Moderatorin überraschte da schon weniger. Und eine Frage zu Loosen im Weinberg habe ich auch noch: Wie kommt er auf Kosten von 4.000 EUR für einen Erntetag im Weinberg? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint, mich würde ehrlich interessieren, wie diese Summe zustande kommt.

- Zu guter Letzt: Die Anmerkung von Alexander Ultes in seinem Blog, &quot;Wir müssen in diesem Fall einfach auch sehen dass es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen einem Fachhändler und einem Fernsehsender handelt, nicht um eine redaktionell erstellte journalistisch und fachlich anspruchsvolle Reportage&quot; finde ich bedenklich. Es ist sicherlich richtig, dass diese Kooperation als Erklärungsfolie dienen kann und eine Praxis beschreibt, die auch bei anderen Themen gängig ist. Aber da die Sendung nicht als &quot;Dauerwerbesendung&quot; gekennzeichnet war, sind journalistische Mindestanforderungen meinen bescheidenen Kenntnissen vom Medienrecht nach auch für solche Fälle anzulegen. Wünschenswert sind höhere Ansprüche ohnehin.

Insgesamt: Für mich ein in Ton, Aussage, Schnitt, Musik und Dauer typischer Beitrag zur Unterhaltung im Bord-TV von Fluglinien. Regt die meisten Kenntnisreichen nicht weiter auf und erweckt beim Unwissenden den Anschein eines gewissens Informationswerts und des Gewinns einiger neuer Stichworte für den nächsten Party-Talk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Wunsch von Michael Liebert komme ich gern nach und stelle meinen Beitrag aus talk-about-wine auch hier zur Diskussion bzw. gebe ihn als Anregung für etwaige Optimierungen weiter:</p>
<p>&#8212;&#8212;<br />
- Dem Anschein nach bestand zunächst der Anspruch, das Thema nicht zu eindimensional zu betrachten; darauf deuteten sowohl die Vielzahl der Unterthemen hin als auch die Unterschiedlichkeit der Interviewpartner und der sachliche, unaufgeregte Grundton.</p>
<p>- Im Ergebnis ist diese Ambition aber im Keim erstickt worden, da zu Gunsten des Zeitrahmens und der leichten Verdaulichkeit auf jeweils sehr kurze Häppchen gesetzt wurde. Diese Häppchen schienen zwar wenige objektive Fehler zu enthalten, in der verkürzten Aussage steckten aber für ahnungslose Zuschauer Irrwege zu Fehlschlüssen und unzulässigen Vereinfachungen und für kenntnisreichere Zuschauer Enttäuschungen durch Belanglosigkeit. Erstes Beispiel: Ernst Loosen sollte den typischen Moselriesling beschreiben und formulierte, durchaus nicht zu forsch, die Eigenschaften eines leichten, restsüßen Kabinetts als EINE typische Ausprägung. Die möglicherweise folgenden Erläuterungen zu anderen typischen Formen fielen dann mutmaßlich dem Schnitt zum Opfer; lediglich ein unverbindlicher Satz zur Vielfalt blieb stehen. Zweites Beispiel: Es wurde (ich glaube, im Margarethenhof-Keller) über Restsüße gesprochen und wie gut diese dem Moselriesling stehe. Zoom auf ein spinnwebenbesetztes Weinregal. Off-Sprecher (sinngemäß): der Zucker tut dem Wein gut, er wird haltbarer, diese Weine können auch 100 Jahre alt werden. Dass wir dann aber sicherlich nicht mehr über restsüße Kabinette sprechen, sondern über Edelsüße (die in der ganzen Sendung nicht vorkamen), wurde wieder verschwiegen.</p>
<p>- Diese beiden Punkte zusammen machen für mich das Ärgernis aus: Einerseits ist weder der Ton polemisch noch eine parteiliche Absicht von vornherein erkennbar &#8211; andererseits ist die Hauptaussage der ganzen Sendung eben die: Moselriesling ist leicht, fruchtig, mineralisch, (rest)süß und trotzdem gaaanz vielfältig (einsetzbar). Das ist dann eben erstens etwas schief (wiel die Vielfalt z. B. nicht allein innerhalb dieses Stils entsteht) und zweitens leider doch auch tendenziös, weil man anscheinend bewusst alles unter den Tisch fallen ließ, was die Hauptaussage hätte stören können. Für die offensichtlich gewünschte Einfachheit der Aussage und die Zeitdauer der einzelnen Magazin-Häppchen hätte es keines derart großen Repertoires an Interviewpartnern, Experten etc. bedurft.</p>
<p>- Die Moderation jemandem vom Typ &#8220;reiner Tor&#8221; zu überlassen, ist ja durchaus einer der journalistisch möglichen Ansätze &#8211; die Moderatorin sozusagen als Stellvertreterin des uninformierstesten anzunehmenden Zuschauers. Bei den meisten Kochsendungen z. B. ist das gängige Praxis. Derart auf die Spitze getrieben wie in diesem Fall, wird das jedoch zum Ärgernis. Offen zu fragen ist eine Sache, dabei ständig zu lächeln wie eine Messehostess und zu kichern wie eine Mittelstufenschülerin im Aufklärungsunterricht, war mir ingesamt dann sozusagen zu restsüß.</p>
<p>- Als weiteres Beispiel für das verschenkte Potenzial in der Einbeziehung von Experten: Der Aromenbar-Unterbeitrag war durch den radikalen Zusammenschnitt total konfus. Anzusetzen mit vier Weinen, von denen dann nur einer getrunken wurde, und mit den Aromenfläschchen als Schulungs- und Kontrollwerkzeugen, um dann aber bei der thematisch nur lose verwandten Erkenntnis anzukommen, dass Geschmack und Süßeempfindungen auch von der Essensbegleitung abhingen (nota bene: Weintrauben und Oliven sind schon denkbar große Herausforderungen für jede Art von Weinbegleitung), hat mir nicht eingeleuchtet.</p>
<p>- Ein bisschen lustig fand ich noch Ernst Looses Auftritt mit Sakko im Weinberg; die Perlen(?)kette der Moderatorin überraschte da schon weniger. Und eine Frage zu Loosen im Weinberg habe ich auch noch: Wie kommt er auf Kosten von 4.000 EUR für einen Erntetag im Weinberg? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint, mich würde ehrlich interessieren, wie diese Summe zustande kommt.</p>
<p>- Zu guter Letzt: Die Anmerkung von Alexander Ultes in seinem Blog, &#8220;Wir müssen in diesem Fall einfach auch sehen dass es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen einem Fachhändler und einem Fernsehsender handelt, nicht um eine redaktionell erstellte journalistisch und fachlich anspruchsvolle Reportage&#8221; finde ich bedenklich. Es ist sicherlich richtig, dass diese Kooperation als Erklärungsfolie dienen kann und eine Praxis beschreibt, die auch bei anderen Themen gängig ist. Aber da die Sendung nicht als &#8220;Dauerwerbesendung&#8221; gekennzeichnet war, sind journalistische Mindestanforderungen meinen bescheidenen Kenntnissen vom Medienrecht nach auch für solche Fälle anzulegen. Wünschenswert sind höhere Ansprüche ohnehin.</p>
<p>Insgesamt: Für mich ein in Ton, Aussage, Schnitt, Musik und Dauer typischer Beitrag zur Unterhaltung im Bord-TV von Fluglinien. Regt die meisten Kenntnisreichen nicht weiter auf und erweckt beim Unwissenden den Anschein eines gewissens Informationswerts und des Gewinns einiger neuer Stichworte für den nächsten Party-Talk.</p>
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		<title>Von: Michael Liebert</title>
		<link>http://michael-liebert.de/weintipps/100-wein-kritik-lob-anregungen/comment-page-1/#comment-105</link>
		<dc:creator>Michael Liebert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 13:12:58 +0000</pubDate>
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		<description>Inzwischen gibt es ein ganze Reihe Reaktionen und Kommentare aus der deutschen Weinblogger-Szene. Hier seien nochmals die wichtigsten Artikel zusammengefasst, ich hoffe ich hab keinen übersehen: 

Alexander Ultes hat sich inzwischen detailliert mit der Sendung auseinandergesetzt, 100% Wein mit Michael Liebert auf n-tv III (http://wein-ultes.over-blog.de/article-25294653.html)

Mario Scheuermann hat auf drinktank, nochmals die Meinungen zusammengefasst, 100 % Wein: Blog-Reaktionen (http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2663)

und auch im Online-Weinforum talk-about-wine.de ist die Sendung inzwischen zum Gegenstand einer ausführlichen Diskussion geworden (http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=5092)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen gibt es ein ganze Reihe Reaktionen und Kommentare aus der deutschen Weinblogger-Szene. Hier seien nochmals die wichtigsten Artikel zusammengefasst, ich hoffe ich hab keinen übersehen: </p>
<p>Alexander Ultes hat sich inzwischen detailliert mit der Sendung auseinandergesetzt, 100% Wein mit Michael Liebert auf n-tv III (<a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-25294653.html">http://wein-ultes.over-blog.de/article-25294653.html</a>)</p>
<p>Mario Scheuermann hat auf drinktank, nochmals die Meinungen zusammengefasst, 100 % Wein: Blog-Reaktionen (<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2663">http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2663</a>)</p>
<p>und auch im Online-Weinforum talk-about-wine.de ist die Sendung inzwischen zum Gegenstand einer ausführlichen Diskussion geworden (<a href="http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=5092">http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=5092</a>)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8220;Hawesko drückt &#62;100 % in Weinwerbung&#8221; oder &#8220;Hawesko &#38; das AAL-Prinzip&#8221; - Artikel auf gumia.de</title>
		<link>http://michael-liebert.de/weintipps/100-wein-kritik-lob-anregungen/comment-page-1/#comment-104</link>
		<dc:creator>&#8220;Hawesko drückt &#62;100 % in Weinwerbung&#8221; oder &#8220;Hawesko &#38; das AAL-Prinzip&#8221; - Artikel auf gumia.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 14:50:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Michael Liebert, der selbst ein Blog betreibt, bringt sich konstruktiv in die Diskussion mit ein: 100% Wein - Kritik, Lob, Anregungen . Alex Ultes hat heute die Diskussion zusammengefasst: 100% Wein mit Michael Liebert auf n-tv III. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Michael Liebert, der selbst ein Blog betreibt, bringt sich konstruktiv in die Diskussion mit ein: 100% Wein &#8211; Kritik, Lob, Anregungen . Alex Ultes hat heute die Diskussion zusammengefasst: 100% Wein mit Michael Liebert auf n-tv III. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Pleitgen</title>
		<link>http://michael-liebert.de/weintipps/100-wein-kritik-lob-anregungen/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>Michael Pleitgen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 12:37:05 +0000</pubDate>
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		<description>Gelungen! Herzlichen Glückwunsch für diese erfrischende, zielgruppengerechte Sendung! Wein ist in den letzten 10 Jahren vom Getränk für besondere Anlässe zum &quot;kleinen Luxus für jeden Tag&quot; geworden. Immer mehr Leute haben den Wein für sich entdeckt. Und das ist gut so.

Die Leute, die neu dazu gekommen sind, haben ganz andere Ansprüche an das Getränk, als der klassische &quot;Bildungs&quot;-und &quot;Kultur-Weintrinker&quot;. Das weiss ich persönlich von tausenden Seminar-Teilnehmern. Die neuen Weintrinker wollen auch nicht so viel Zeit für den Wein aufbringen. Sie möchten schlicht und einfach geniessen und Spaß haben. Für diese Zielgruppe ist die Sendung vollkommen in Ordnung. Wichtig: es darf durch die Verkürzung kein Unsinn entstehen und keine falsche Mythen tradiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gelungen! Herzlichen Glückwunsch für diese erfrischende, zielgruppengerechte Sendung! Wein ist in den letzten 10 Jahren vom Getränk für besondere Anlässe zum &#8220;kleinen Luxus für jeden Tag&#8221; geworden. Immer mehr Leute haben den Wein für sich entdeckt. Und das ist gut so.</p>
<p>Die Leute, die neu dazu gekommen sind, haben ganz andere Ansprüche an das Getränk, als der klassische &#8220;Bildungs&#8221;-und &#8220;Kultur-Weintrinker&#8221;. Das weiss ich persönlich von tausenden Seminar-Teilnehmern. Die neuen Weintrinker wollen auch nicht so viel Zeit für den Wein aufbringen. Sie möchten schlicht und einfach geniessen und Spaß haben. Für diese Zielgruppe ist die Sendung vollkommen in Ordnung. Wichtig: es darf durch die Verkürzung kein Unsinn entstehen und keine falsche Mythen tradiert werden.</p>
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